Wolfgang Lauß Österreichischer Paarmeister 2016

Herzliche Gratulation an Wolfgang Lauß, der sich mit seinem Partner Heini Berger den Sieg bei der österreichischen Paarmeisterschaft 2016 geholt hat. Mit einem sehr deutlichen Vorsprung von vier Prozent (eine kleine Welt bei einer Paarmeisterschaft) siegten Wolfgang und Heini vor Doris Fischer-Bernd Saurer, die in den letzten zehn Jahren wohl acht Mal unter den ersten 3 zu finden waren. Dritte wurde das eingespielte Paar Daniel Landau mit Partner Peter Zelnik; alle treue Gäste unserer Salzkammergut Bridgetage.

Herzliche Gratulation an alle drei Paare

Vorverlegung Spielabend 7.12. auf 5.12.2016

Liebe Bridgefreunde!

Auf Grund des Feiertages und damit verbundener Weihnachtsfeiern ist es mir leider nicht gelungen ein Ersatzlokal zu finden (neun Lokale wurden besichtigt). Ich danke daher für Euer Verständnis diesen Spielabend vorzuverlegen und es gibt daher den folgenden Termin:

MONTAG 5. DEZEMBER 2016 – Wirt am Weinberg

Vielen Dank für Euer Verständnis

Am Donnerstag, dem 8.12.2016 findet das traditionelle Steyrer Weihnachtsturnier statt

Ergebniskorrektur Spielabend vom 15.9.2016

Leider ist mir bei Eingabe des Scores Board 15 ein Fehler passiert und das Ergebnis wird natürlich richtig gestellt (bis zum Spielabend am 29.9.2016).

Auf OW kommt es zu keinen Änderungen in den Platzierungen; nur die gespielten Scores ändern sich geringfügig.

Bei NS sieht die Situation anders aus. Aichinger-Gruber haben nun 59,52% gespielt und werden Erste auf dieser Linie; Engl-Maruschkowitz verlieren einen Platz und belegen Platz 2 (58,93%). Ansonsten nur geringfügige Änderungen im gespielten Score.

Sorry und schönes Wochenende

SALZKAMMERGUT BRIDGETAGE 2016

Ein herzliches DANKESCHÖN an alle Teilnehmer der diesjährigen Salzkammergut Bridgetage. Dank deren Treue und den zahlreichen Nennungen werden 2016 mehr Bridgespieler an den drei Turnieren (Eröffnung, Team und Paar) teilnehmen als im Vorjahr.

Link zu den Ergebnissen:

Eröffnungsturnier

Teamturnier

Hauptpaarturnier

Vielen Dank für Ihre Teilnahme

Bridgeklub Salzkammergut

Sag zum Abschied leise Servus

Als wir vor ca. drei Wochen drei Wochen gehört haben, daß Kari Plappart einen Schlaganfall erlitten hat hatten wir alle noch gehofft er möge sich gut davon erholen. Gestern haben wir leider Nachricht bekommen daß er an den Folgen verstorben ist.

Kari hat Zeit seines Lebens Bridge gespielt; in früheren Jahren wenn er nicht gerade die Schularbeiten seiner Sitznachbarn so nebenbei erledigt hat. Später nur in seinen aristokratischen Kreisen in der Familie. Schade, daß er erst vor knapp mehr als zehn Jahren in unseren Klub gekommen ist und das Turnierspiel entdeckt hat. Ich bin überzeugt dieser Wettbewerb sich mit anderen im sportlichen Wettkampf zu messen hat ihm riesigen Spaß gemacht und für seine Bridgerunden ist er wohl viele tausende Kilometer gefahren. Egal ob ihn die Bridgefreunde aus Wien, Salzburg oder dem Salzkammergut gerufen haben; er ist überall hingefahren.

Und so wie er auch beim Autofahren unberechenbar war war er auch beim Bridgespiel. Er ist in vielen Partnerschaften ohne System ausgekommen und hat dennoch meist den richtigen Kontrakt erreicht. Sein Handspiel hat vieles wettgemacht und mit seiner Übersicht hat er die meisten Kontrakte gewonnen. Unberechenbar war er am Bridgetisch nicht nur für seine Gegner, oftmals auch für seine Partner. Hat eine Weaktwo- oder Zweifärber-Eröffnung in erster Hand zwei Punkte oder ist es eine Primäransage; als Partner war es schwierig wenn man selber stark war; soll man forcieren oder bescheiden bleiben. Aber auch als Gegner, und so habe ich Kari in vielen Partien erlebt, war es schwierig – ist er stark oder schwach wenn er lizitiert; soll ich Gas geben oder bremsen. Ich denke Kari und ich haben meistens Gas gegeben; auch beim Autofahren.

Am Ende des Tages bleibt eine schöne Erinnerung an Kari, wir werden seine Lautstärke, in der ich ihn bei Hausturnieren oft ermahnt habe, nun vermissen. Wir dürfen aber froh sein daß er unser Klubleben und unsere Turniere über viele Jahre bereichert hat.

R.I.P

Oberösterreichische Teamlandesmeisterschaft 2016 – FINALE

17 Teams beteiligten sich an der diesjährigen Team-Landesmeisterschaft, die in drei Gruppen ausgetragen wurde. Spielorte waren die Denkfabrik (Gruppe A und B) sowie der BCL (Gruppe C), in denen Klaus Köpplinger (A+B) sowie Christian Engl (C) als Turnierleiter fungierten. Die Organisation oblag dem BCL und wurde durch Jürgen Schock für alle Gruppen bestens durchgeführt; ein DANK an alle für die ausgezeichnete Bewirtung.

GRUPPE A: In dieser Gruppe waren wir mit zwei Teams vertreten; ATTERSEE (Engl, Klug, Kriftner, Lendwai, Wöss) wollte um den Titel mitspielen, hatte man doch die Vorrunde bereits erfolgreich abgeschlossen. Ein Dank nochmals an Franz Klug und Anita Kreuzer, die es erst möglich gemacht hatten dass wir überhaupt teilnehmen können. In der ersten Runde siegte man gegen den Aufsteiger Hobbits recht deutlich und auch das direkte Duell gegen Traunsee konnte hoch gewonnen werden. Im dritten Match ging es gegen den LM 2015 um eine Vorentscheidung wer im Titelrennen bleibt; ein knapper Sieg mit 4 Imp`s hielt beide Teams im Rennen. Im vierten Match hatte man eigentlich am meisten zu kämpfen, vor allem spielte die Partnerschaft Engl-Wöss nicht gerade berauschend; man muss aber auch dem Gegner Respekt zollen, weil Hack-Schuster spielten eine solide starke zweite Halbzeit. Ein Punkt Vorsprung reichte aber zu Sieg Nummer vier. Allerdings lagen wir noch immer drei Punkte hinter dem BCL, der mit Berner-Daschiel bzw. Feichtinger-Obermair seine stärkste Mannschaft ins Rennen schickte. Bernie und ich spielten in der ersten Halbzeit wohl unsere besten zehn Boards, konnten zwei Fehler der anderen ausnutzen und da auch Georg Kriftner und Siegi Lendwai sehr gut spielten, führten wir zur Halbzeit mit 37 Imp`s. Die zweite Hälfte könnte man fast mit „Die Angst des Tormannes vor dem Elfmeter“ oder „Auch siegen muss man lernen“ stellen. Wenn man mit Dx/Ax/AJ9/AKDxxx nach 1Pik-pass-pass-2Treff / 2Herz-pass-2Pik-3Treff / pass/3Karo den Partner nicht in die Manche hebt und den schlechtesten Stand annimmt, dann hat man die Hosen wohl gestrichen voll. Unsere Gegner spielten 6 Karo die sie erfüllten; also 1/3 des Vorsprunges schien sich verabschiedet zu haben. Im letzten, also im 100sten Board hielt ich folgende Hand: K7/T/DT9853/JT86 als man vor mir in der Belle 3 Treff eröffnete. Nach pass-pass-Kontra-pass war ich wieder an der Reihe. Sollten wir wirklich im letzten Board den fast sicheren Titel noch verlieren; was soll ich tun. Passen (scharf), 3 Karo lizitieren und dann Kopfweh bekommen wenn der Partner 3 Herz lizitiert. Um es kurz zu machen: ich habe gepasst, nicht den Pik König ausgespielt und da auch das Gegenspiel nicht gut war konnte sich der BCL plus 870 notieren. Verzweiflung und banges Warten, aber Hoffnung dass auch die Gegner gegen Georg und Siegi nicht alles erwischen. Um es kurz zu machen; diese Partie hat 5 Imp´s gekostet weil Georg keinen Überstich machen durfte. Überraschenderweise spielten wir die zweite Halbzeit unentschieden und durften uns am Schluß über ein 17,19:2,81 und den LANDESMEISTER 2016 freuen. Am meisten haben wir uns gefreut dass Franz Klug auch im Finale eine makellose Leistung in seinen beiden Freitag-Matches gespielt und so wesentlichen Anteil an unserem tollen Erfolg hat,

Weniger erfolgreich war unser zweites Team (Deixler, Dinstl, die Kral`s, Matuschowitz) unterwegs, man konnte auch keines der fünf Matches trotz zweier Halbzeitführungen siegreich beenden. Die Chance war im letzten Match noch vorhanden, konnte aber leider nicht genutzt werden und so muss man nächstes Jahr wieder in Gruppe B um den Aufstieg kämpfen. In dieser Gruppe werden wir 2017 mit vier Teams vertreten sein.

GRUPPE B: Das Team Salzkammergut war nach dem Aufstieg in diese Gruppe unschlüssig; wollte man um den Sieg spielen oder nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Es ist super dass in dieser Gruppe drei Spiele gewonnen werden konnten, ich denke aber dass sich das Team (Frauscher, Gruber, Jantzen, Martin, Kriegl) wohl selber am meisten ärgert dass die beiden Niederlagen einfach zu hoch ausgefallen sind. Daran wird man arbeiten bis zum Schluß konzentriert zu bleiben und dann ist ein noch besseres Ergebnis möglich; der dritte Platz ist aus meiner Sicht aber eine lobenswerte und mehr als erfreuliche Platzierung erreicht worden.

GRUPPE C: Es war von Anfang an ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen unseren Teams Offensee (Aichinger, Beheshti, Koch Inge, Repser) und Schwanensee (Judmayr`s, Meingast, Ziegler), wobei letztere das direkte Duell verloren und zwei Siege sowie zwei Niederlagen erzielten. Offensee gewann drei der vier Matsches und man führte vor der letzten Runde und gegen das Team Powertreff, bis dahin sieglos, sollte doch der sichere Sieg eingefahren werden. Aber zweitens kommt es anders als man erstens denkt; die 5,99:14,01-Niederlage beendete aber die Titelambitionen. Gratulation an unser Gmundner Stadtteam und willkommen in Gruppe B; vielleicht können wir ja die beiden anderen Teams an den Traunsee einladen (geht natürlich nicht, ist aber ein netter Gedanke).

Der Vorstand dankt jedenfalls allen unseren Mitgliedern und Gastspielern für die Teilnahme an diesem wunderbaren Bewerb, dass sie sich die Zeit genommen haben und das Motto für 2017 lautet – „Auf zu neuen Ufern

Heike Deixler und Michaela Wufka gewinnen Damen-Paarmeisterschaft

Herzliche Gratulation an Heike Deixler !

Die Schloßveranstaltungshalle war Austragungsort der diesjährigen Damen- bzw. Herrenpaarmeisterschaft, die erstmals am selben Ort, zur selben Zeit und mit den gleichen Austeilungen gespielt wurde. Der BCSK war in jedem Bewerb mit je einem Paar vertreten und das Ziel von Deixler/Wufka bzw. Engl/Fräser war es das Finale der besten zehn Paare zu erreichen. Engl-Fräser spielten drei solide Qualifaktionsdurchgänge zu je 14 Boards, konnten sich pro Durchgang um jeweils 6% steigern und qualifizierten sich als 8.te für das Finale. Wenn man bedenkt daß es die ersten miteinander gespielten Boards waren eine durchaus gute Leistung. Diese wurde von Heike und Michi allerdings noch bei weitem getoppt: auch die beiden spielten ihr erstes Großturnier (nach einem Übungsabend in Linz). 66% im ersten, 59,15% im zweiten und satte 71% im dritten Durchgang bedeuteten einen Start-Ziel-Sieg in der Vorrunde.

Im Finale ging es beiden Paaren nicht mehr so gut, Heike und Michi spielten 47,22%, Georg und Harry 44,9% und nun wurde es spannend wie sich das im Endergebnis auswirken würde. Da das bestehende Programm nicht rechnen konnte was durch die Turnierleitung vorgesehen war galt es festzulegen, wie die einzelnen Durchgänge (im Finale wurden jeweils 27 Boards gespielt) zu werten bzw. gemeinsam zu rechnen sind. Da es bei den Damen sehr knapp war und verschiedene Modelle auch unterschiedliche Ergebnisse bringen war es für Heike und Michi letztendlich knapp, bis die beiden als SIEGER feststanden. Ein sicherlich verdienter Sieg, aber auch ein sehr glücklicher.

Harry und mir ging es nicht mehr so gut, wir konnten nicht mehr an den Vortag anschließen und haben eine deutliche bessere Platzierung (wir wurden – zufriedenstellende – Neunte) vergeben; aber das werden die anderen auch von Ihren Ergebnissen sagen.

GRATLUATION AN HEIKE UND MICHI ZUM TITELGEWINN

Nachruf Ernst Kaindl

Liebe Bridgefreunde!

Wir wurden heute früh verständigt, daß unser langjähriges Mitglied Ernst Kaindl in den Morgenstunden verstorben ist. Ernst war seit seinem Eintritt in den BCSK nicht nur ein eifriger Teilnehmer an den Spielabenden, sondern auch ein großzügiger Gönner des Vereines; nicht zuletzt hat er durch seine finanzielle Unterstützung dazu beigetragen, daß sich die Salzkammergut Bridgetage zu ihrer heutigen Bedeutung in der österreichischen Turnierszene entwickeln konnten.

Unvergessen sind seine zahlreichen Einladungen zu „Bridge im Zelt“, „Bridge in der Tennishalle“; er hat durch seine Einladungen oft versucht dem BCSK Klubleben einzuhauchen. Und es ist ihm auch gelungen.

Aber natürlich hatte Ernst auch seine Eigenheiten und war daher am Bridgetisch als Gegner nicht immer leicht zu berechnen; aber es war immer lustig gegen ihn zu spielen. Seine (oft zu direkte) Art hat mir trotzdem immer gefallen. Und er hat mit allen Mitgliedern gespielt; ich erinnere mich gerne an unsere viel zu seltenen gemeinsamen Spielabende. An seine „charmant“ vorgetragenen Aussagen „musst halt einen Stich mehr machen wie die anderen“ oder „die Manche sagen wir jetzt einfach an, das geht schon“ werde ich mich noch lange erinnern, auch wenn ich diese Wünsche nicht immer erfüllen konnte.

Lieber Ernst, wir werden Deiner immer gedenken und Dich in Erinnerung behalten. Danke für alles was Du für unseren Bridgeklub Salzkammergut getan hast.

Georg Engl (namens des BCSK)