Schöne Ergebnisse beim Linzer Bridgeturnier

Die internationalen Linzer Bridgetage haben eine neue Heimstätte gefunden; das Bildungshaus Magdalenaberg besticht durch hohe Räume, beste Lichtverhältnisse und die wunderbare Sicht über Linz. Und unsere BCSK`ler haben sehr gute Ergebnisse erreicht.

Teamturnier: Das Team Deixler-Kral erreichte mit den Komplementären Bogner-Fuchs den ausgezeichneten zweiten Platz (nur 0,2 Punkte hinter dem Sieger) und hat dabei ab der dritten Runde immer auf Tisch 1 gespielt !!! – Tolle Leistung, gute Kondition. Engl-Wöss belegten mit Rechbach-Remmel den neunten Platz

Paarturnier: Engl-Wöss erreichten in einem ebenfalls stark besetzten Turnier den vierten Platz, Deixler-Kral bestätigten die Leistung aus dem Team und wurden Zehnte im Gesamtklassement nach drei Durchgängen zu je 14 Boards.

Linz 2018: Bitte mehr Paare aus unserem Klub teilnehmen

Salzkammergut Bridgetage 2017

Leider müssen wir heuer bei den Salzkammergut Bridgetagen einen Rückgang in den Teilnehmerzahlen hinnehmen; offensichtlich haben die Bridgespieler gespürt dass das Service heuer so schlecht ist wie noch nie in den Jahren zuvor. Sportlich allerdings können wir schon auf sehr gute Ergebnisse zurückblicken und der achte Platz bei den ersten beiden Bewerben scheint gepachtet gewesen zu sein; vielleicht gelingt dies auch noch im Paarturnier.

Eröffnungsturnier: Der erste Durchgang top, der zweite am Ende doch versöhnlich und Platz 8 von 64 Paaren kann sich für Aichinger-Engl schon sehen lassen. Lauß-Kriftner werden 10.te, Martin-Schuh (14) und Gauster-Maruschkowitz (16) belegen ebenfalls einen Platz unter den ersten 20. Vielen Dank an unsere Mitglieder;einundzwanzig BCSK`lerInnen haben teilgenommen.

Teamturnier: Was elf Runden Stress bedeuten, davon wird Heinz Matuschkowitz wohl ein Lied singen (besser „auf dem Klavier spielen“). Mit seinem Team H.Charkow-Ölsinger-Spraider belegt er den ausgezeichneten 8. Platz in einem starken Feld. Wir waren in insgesamt acht Teams vertreten und mit Wolfgang Lauß (Berger-Strafner-Weinberger) sind wir sogar im Siegerteam vertreten – Gratulation an Wolfgang und das Team Lupo Veloce. Mit Platz 16 (Team Engl-Wöss) und 20 (Deixler-Kral) gibt es zwei weitere Teams unter den ersten 20 von einundreissig Teams.

Danke schon jetzt an alle unsere Mitglieder für Ihren Einsatz

Oberösterreichische Teamlandesmeisterschaft 2017 – Bericht Vorrunde

5 Siege reichen nicht um die Vorrunde zu gewinnen

Der BCL war für die Durchführung der Vorrunde zur Team-Landesmeisterschaft 2017 verantwortlich, da sich das Teilnehmerfeld gegenüber dem Vorjahr doch deutich reduziert hat und nur mehr zwölf Teams angemeldet waren. Sechs Teams des BCL, 4 aus dem Salzkammergut und je ein Team aus Steyr und der Denkfabrik, die für die Durchführung der Finalrunde am 21. und 22. April verantwortlich sind. Verstärkt wurden einige Teams von Spielern des Treffpunkt Bridge und anderer Klubs.

GRUPPE A

Das Team ATTERSEE (Krifter Georg, Lauß, Lendwai, Engl Georg, Wöss, Wadl) startete das Unternehmen Titelverteidigung und durfte die Vorrunde in umgekehrter Reihenfolge des letztjährigen Ergebnisses spielen. Damit begann man gegen die Aufsteiger 2016, das Team HOFFNUNGSTREFF (Faschingbauer, Koller, Moser, Schweiger, Wiesinger), wobei dieses Team Premiere im Spiel hinter Screens feierte. Etwas ungewohnt, aber die Routine war schnell da und hat im Verlauf des Turnieres keine Probleme mehr bereitet. Lendwai/Wöss und Kriftner/Lauß spielten ihre Routine souverän aus und feierten einen deutlichen 19,86:0,14 Sieg. In der zweiten Runde waren das Team STEYR (Eder, Hack, Kriftner Ingetraud, Reifetzhammer, Stieglitz, Stastny) auf Tisch 1 zu Gast und sowohl fehlerloses eigenes Spiel als einige unnötige Manöver des Gegners führten zu einem Sieg mit 66 Imps bzw. einem 19,93:0,07. Mit zwei hohen Siegen ging es somit in den zweiten Tag, wo das Team umgestellt wurde. Im ersten Match gegen die HOBBITS (Kacnik, Nagele, Ropper, Schuster, Tichy Renate und Peter) war man zur Halbzeit noch um elf Punkte im Rückstand, neben dem guten Spiel der Hobbits waren es drei zu passive Ausspiele des Autors dieses Berichtes die dafür verantwortlich waren. In der zweiten Halbzeit konnte Attersee (Klug/Wöss, Engl/Lendwai) das Spiel aber umdrehen und blieb mit 12,30:7,70 siegreich. In der vierten Runde spielte man gegen das Team PINKY (Benedikt, Eglseer, Füreder, Handlechner, Wufka, Schock), das laut eigenen Angaben (JS) in den ersten beiden Runden geschwächelt hatte. Auch hier war das Team Attersee in der ersten Halbzeit (im Laufe dieser Teammeisterschaft war Wechsel in der Halbzeit vorgeschrieben) im Rückstand und konnte dieses Spiel noch drehen. 13,20:6,80 oder plus 13 war das Ergebnis und damit lag man vor der letzten Runde auf dem zweiten Platz, da das Team BCL (Berner, Daschiel Margit und Gerald, Feichtinger Karin und Kurt) deutliche Siege feiern und knapp die Führung übernehmen konnte.
Damit war vor der letzten Runde eines sicher: BCL konnte schlimmstenfalls Zweiter werden, Attersee muss plus 3 Imps gegen BCL gewinnen um Erster zu werden, ein 0,80:19,20 gegen den BCL würde genügen um Zweiter zu bleiben; Pinky und die Hobbits behaupteten ihren Platz in der ersten Gruppe; und zwischen den Teams Steyr und Hoffnungstreff wurde entschieden wer absteigen muss.

Aus Sicht des BCL verlief die Vorrunde zur Team-Landesmeisterschaft vielleicht nicht wie erwartet, jedoch mit dem glücklicheren Ende. Wobei man zugeben muss; Bernie und ich haben in drei Boards einiges vergeben um den ersten Platz in der Vorrunde zu fixieren; dafür hat uns ein Fehler im letzten Board noch die Chance gegeben zu gewinnen. BCL besiegte in der ersten Runde Steyr mit 15,61:4,39 und bekam gleich in der zweiten das Team Pinky vorgesetzt. Pinky konnte das Match jedoch zu keinem Zeitpunkt offen halten und am Ende bilanzierte der BCL mit einem deutlichen 17,06:2,94; dies veranlasste die Pinky`s am nächsten Tag zur Aussage „gestern war es unterirdisch“. Der BCL setzte am Sanstag seinen Siegeszug mit einem 18,12:1,88 gegen Hoffnungstreff fort und auch die Hobbits konnte man mit 15,61:4,39 in die Schranken weisen. Somit ging es im letzten Match um Platz 1.

Der hölzerne Weg der PINKY`s ließ diese bereits nach Tag 1 nicht mehr um den Sieg in der Vorrunde mitspielen. Den Auftakt vergeigte man gegen die Hobbits mit 7,70:12,30, um im Match gegen den BCL gar mit 2,94 unterzugehen; es war sicher nicht das Ergebnis das man sich in diesem Match erwartet hat. Damit lag man nach dem ersten Tag nur auf Platz 5, liess sich aber dadurch nicht aus der Ruhe bringen und besiegte Steyr im ersten Samstag-Match mit 18,3:1,77 und hoffte natürlich auch gegen Attersee erfolgreich zu bleiben. Nach Halbzeit 1 sah es auch nach einem relativ klaren Sieg aus, jedoch verschenkte man in der zweiten Halbzeit alles und musste sich mit 6,80 zu 13,20 geschlagen geben; das Match hätte durchaus auch mit dem umgekehrten Ergebnis enden können.

Die HOBBITS, seit Jahren vielleicht „das Understatement Team“, startete mit einem 12,30:7,70 Sieg gegen Pinky, einem Ergebnis das man erhoffen darf, mit dem man aber nicht unbedingt rechnen muss. Allerdings machte man im zweiten Match nur 6,91 Punkte gegen das Team Hoffnungstreff; eine für mich überraschende Niederlage. Besser machte man das im dritten Match gegen Attersee und führte nach zehn gespielten Boards sogar, am Ende verlor man aber 7,70:12,30; gespielt haben aber beide Paare sehr gut mit etwas weniger Glück eben. Das vierte Spiel gegen den BCl verlor man mit 4,39:15,61.

STEYR startete schlecht und musste am Freitag eine deutliche Niederlage gegen den BCL (4,39:15,61) einstecken, bevor man gegen den an diesem Wochenende zweiten starken Gegner auf Tisch 1 Platz nehmen musste. Eigene Unachtsamkeiten haben wesentlich dazu beigetragen, dass man mit 0,07 die geringste Punkteausbeute an diesem Wochenende auf sein Konto gutschreiben konnte. Damit steckte man mitten im Abstiegskampf, weil sich auch in Match 3 gegen Pinky nicht viel änderte; das 1,77:18,23 bedeutete nach drei Matches den letzten Platz mit 9,60 Punkten Rückstand gegenüber dem Team Hoffnungstreff vor dem direkten Duell, das wohl eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf bedeuten würde. Dieses Match konnte man mit 16,08 zu 3,92 für sich entscheiden und die rote Laterne abgeben; mit 2,56 Punkten war der Polster aber nicht gerade ein beruhigendes Ruhekissen.

Das Team HOFFNUNSGTREFF feierte seine Premiere in der Gruppe A und hat seine Sache aus meiner Sicht wesentlich besser gemacht als das Team vielleicht für sich selber vermutet hat. Im Auftaktmatch gegen Attersee war man natürlich nervös, musste man doch das erste Match hinter Screens spielen und Margit Daschiel als Organisatorin (mit Jürgen Schock) bat um Nachsicht wenn bei dieser Screens-Premiere etwas ungewohntes passiert. Mit der Niederlage musste man rechnen, zudem spielte Attersee an diesem Tag sicher in Bestbesetzung. Man liess sich aber durch diesen Auftakt nicht entmutigen und feierte bereits im zweiten Match den unerwarteten Premierensieg (Anmerkung: ich kann mich nicht erinnern dass das bei anderen Aufsteigern so schnell gegangen ist). Das dritte Match gegen BCL endete mit einer deutlichen Niederlage und in Runde 4 ging es gegen die Steyrer wahrscheinlich darum „oben zu bleiben“ oder „wieder abzusteigen“. Mit 3,92:16,08 fiel die Niederlage deutlich aus; auch so, dass man in der letzten Runde jedenfalls auch auf fremde Hilfe angewisen war. Egal ob Sieg oder Niederlage, man musste einfach 2,56 Punkte mehr erspielen als das Team aus Steyr.

Die letzte Runde der Vorrunde:
Auf Tisch 1 kam es zum Spitzenmatch zwischen Attersee und dem BCL und nach der ersten Hälfte war das Team aus dem Salzkammergut deutlich vorne und hätte sich eigentlich zurücklehnen können; ein etwas zu schneidiges Lizit im ersten Board der zweiten Hälfte sollte den Vorsprung schmelzen lassen, es ist aber bei weitem nicht so viel passiert wie ich dies erwartet hätte. Es ging quasi hin und her, Attersee fügte dem BCL die einzige Niederlage in der Vorrunde zu, gewann selber alle Matches und beendete das Turnier doch nur auf dem zweiten Platz. 75,84 Punkte waren einfach zu wenig für das Team Attersee, da der BCL 75,85 Punkte erzielen konnte und mit einem Vorsprung von 0,01 wohl den bisher knappsten Sieg eines Teamturnieres erreicht hat (wenn vielleicht schon nicht weltweit dann zumindest in Österreich; sicher aber in Oberösterreich).
Das erste Abstiegsduell spielte Steyr gegen die Hobbits und da man nur 2,68 Punkte erzielen konnte, war grosses Zittern angesagt, wie Pinky gegen Hoffnunsgtreff spielt. Auf der anderen Seite hatten die Hobbits mit dem 17,32:2,68 Sieg den Pinky`s einies vorgelegt und man durfte sich noch Hoffnungen auf Platz 3 machen. Pinky jedoch liess im letzten Match nichts mehr anbrennen, besiegte Hoffnungstreff mit 19,30:0,70 und sicherte den dritten Platz ab. Gleichzeitig bedeutete dies für Hoffnungstreff aber den letzten Platz und gleichzeitig den Abstieg; „but you are always welcome again“.

Erstmals gab es bei der Team-Landesmeisterschaft eine Butlerwertung, für die die besten sechs Ergebnisse (gespielte Halbzeiten) gewertet wurden; um in die Wertung zu kommen musste man mindestens sechs Halbzeiten, also drei Matches spielen. Mit 2,280 belegte Bernhard Wöss den ersten Platz vor Georg Kriftner (1,700) und Margit Daschiel (1,553).

GRUPPE B

In dieser Gruppe wechselte die Führung mehrfach, gewann ein Team ein Match hoch hat es meist das nächste ebenso verloren. Kurzum, es war spannend zu sehen wie sich die Platzierungen der einzelnen Teams ständig änderten und vier (bei  grosszügiger Auslegung) Teams durchaus noch Siegchancen hatten; aber auch der Platz um die Plätze 3 bis 6 sollten bei selber betrachtungsweise vor der abschliessenden Runde noch nicht entschieden sein. Daher werde ich bei den Teams die Ergebnisse der einzelnen Runden anführen, im besonderen aber die Platzierungen nach den jeweiligen Runden.

TRAUNSEE (Deixler, Gauster, Kral Thomas, Mannsberger, Matuschkowitz, Trauner, Dinstl, Kral Veronika): Im ersten Match besiegte man die Donauschwalben, den späteren Zweitplatzierten knapp mit 10,28:9,72; man konnte ja nicht wissen dass das Aufstiegsduell bereits in der ersten Runde stattfindet. Damit belegte man den dritten Platz, bevor man das erste Klubduell gegen Schwanensee mit 13,81:6,19 erfolgreich gestalten konnte; Platz 2 und damit voll im Aufstiegsmodus bzw. innerhalb der selber gesteckten Erwartungen. Aber zweitens kommt es anders erstens als man denkt! Denn im dritten Match gegen Maximal, auch eines der potentiellen Aufstiegsteams, setze es eine auch in der Höhe unerwartete Niederlage mit 6,19:13,81 und damit belegte man den vierten Platz nach drei Runden. In der vierten Runde kam es zum Familienduell Mutter (Sabine Frauscher) gegen Tochter (Heike Deixler). Nach dem deutlichen 19,49:0,51 Sieg desTeam Traunsee waren zwei Sachen klar; Traunsee belegt vor der letzten Runde Platz 1 mit 49,77 Punkten und kämpft um den Aufstieg, Heike wird bis Ende März nicht mehr zu einem Kaffeeplausch eingeladen.

DONAUSCHWALBEN (Griesmeier,Gruber Mathilde, Halvax, Ilchmann, Klingler, Koch, Scheuba): Dieses Team fühlt sich in der Gruppe B sehr wohl und möchte diese wohl nie mehr verlassen; weder nach oben noch nach unten, sollten wieder einmal so viele Teams (18 bis 20) wie früher an den oberösterreichischen Team-Landesmeisterschaften teilnehmen. Nach der knappen Auftaktniederlage besiegte man das Team Maximal knapp mit 11,83:8,17; aber mehr als der vierte Platz wie nach Runde 1 schaute damit nicht heraus.  In der dritten Runde spielte man gegen Kaktus und konnte 14,20 Siegpunkte erzielen und sich um einen Platz verbessern. Nach einem weiteren Sieg (13,61:6,39) gegen Schwanensee belegte man den zweiten Platz, mit 0,41 Punkten Rückstand auf Traunsee, durchaus in Schlagweite; für Spannung war somit vor der letzten Runde gesorgt. Würde das Team Salzkammergut dem eigenen Team Traunsee Schützenhilfe leisten können; man brauchte eben um 0,42 Punkte mehr um Erster zu werden.

MAXIMAL (Eichhorn Sigrid und Helmut, Koblmüller, Prokopowski, Wingelmüller, Lunzer Friedrich): Das Team kam von Anfang an nicht wirklich aus den Startlöchern und begann mit einer deutlichen Niederlage (2,56:17,44) gegen Salzkammergut und musste im zweiten Match die ebensovielte Niederlage gegen die Donauschwalben einstecken; mit 8,17:11,83 fiel diese wesentlich knapper aus. Erst im dritten Match besiegte man Traunsee mit 13,81:6,19; die Plätze 6/5/5 nach drei Runden waren aber sicher nicht was man sich erwartet hatte. im vierten Match besiegte man das Linz/Welser Team Kaktus, nach drei Runden auf Platz 2 und um den Aufstieg kämpfend, deutlich mit 15,77:4,23 und plötzlich lag man auf Platz 3 (nur 0,29 Punkte vor dem Vierten)

SALZKAMMERGUT (Frauscher, Gruber Edith, Jantzen, Martin, Repser, Koch Inge, Kriegl, Schneditz): 1-3-1-5-4; keine Notrufnummer sondern die einzelnen Platzierungen des Teams Salzkammergut. Mit 17,44 Punkten gegen Maximal feierte man in der ersten Runde den höchsten Sieg, verlor aber das zweite Match gegen Kaktus (6,39:13,61), um im dritten Match gegen Schwanensee (Salzkammergut Derby) die Oberhand zu behalten und wieder den ersten Platz zu belegen. Mit dem bereits erwähnten 0,51:19,49 gegen Traunsee musste man die Titelchancen allerdings begraben; 12,67 Punkte Rückstand sind zwar nicht unmöglich, aber schon unwahrscheinlich.

KAKTUS (Fenzl, Kirchgatterer, Lampl, Müller, Obermayer, Schuh, Aigner, Ketzl, Mistlberger, Schachner, Sobotka): Das von der Anzahl der gemeldeten Spieler größte Team, das sogenannte Big Team, besiegte in der ersten Runde die Traunseestädter Schwanensee mit 16:38 zu 3,62, belegte den zweiten Platz und nach dem 13,61:6,39 gegen das Team Salzkammergut bestieg man die oberste Stufe des Treppchens; dort wollte man eigentlich bis zum Schluß bleiben. Ein 5,80:14,20 gegen die Donauschwalben und ein 4,23:15,77 gegen Maximal beendete aber diese Hoffnungen und nach den Plätzen 2-1-2 fand man sich vor der letzten Runde plötzlich auf Platz 4. Der Rückstand zum Dritten denkbar knapp; ein hoher Sieg gegen Traunsee war notwendig um das Unmögliche möglich zu machen.

SCHWANENSEE (Judmayr Liselotte nd Hubert, Meingast, Ziegler, Ruttnigg): Von der Besetzung dieses Teams habe ich mir wesentlich mehr erwartet; wenn man aber nie in den sog. Flow kommt ist es ebenso schwierig aus dem Negativ-Flow wieder heraus zu kommen. Und das ist en Schwänen wohl passiert, weil die Plätze 5-6-6-6-6 nach der Vorrunde entsprechen weder den Erwartungen noch den Möglichkeiten. Vier Niederlagen in den ersten vier Matches mit den Siegpunkten 3,62, 6,19, 7,24 und 6,39; man wollte zumindest die letzte Runde siegreich bestreiten.

Somit gab es vor der letzten Runde folgendes Zwischenergebnis: Traunsee 49,77 – Donauschwalben 49,36 – Maximal 40,31 – Kaktus 40,02 – Salzkammergut 37,10 – Schwanensee 23,44. Von der reinen Zahlenarithmetik musste Traunsee das Team Kaktus in etwa mit dem gleichen Ergebnis besiegen wie die Donauschwalben das Team Salzkammergut; Maximal gegen die bis dahin sieglosen Schwanensee hatten die Möglichkeit mit einem hohen Sieg noch eine Überraschung zu landen; das Team Kaktus hatte es gegen Traunsee selber in der Hand. Das Team Salzkammergut wollte noch nach vorne und Schwanensee die Vorrunde nicht ohne Sieg beenden.

Traunsee besiegte Kaktus deutlich mit 16,38:3,62 und setzte damit die Donauschwalben unter Druck; diese gewannen zwar ihr Match gegen Salzkammergut (12,53:7,47), aber eben zu wenig hoch und damit waren Platz 1 an Traunsee und Platz 2 an die Donauschwalben vergeben. Maximal konnte die Rakete nicht zünden, ganz im Gegenteil und damit feierte Schwanensee im letzten Match den ersten Sieg, der mit 15,61:4,39 auch noch ziemlich deutlich ausfiel. Somit steigt Traunsee in die Gruppe A auf; welcome back. In er Butlerwertung siegten Deixler und Kral, den dritten Platz belegte Sigrid Eichhorn.

Im Namen des OÖBV sowie des Veranstalters BCL darf ich mich bei allen für das faire und angenehme Spiel während der beiden Turniertage bedanken; ein grosses Lob an unseren Turnierleiter Klaus Köpplinger, der nicht nur umsichtig und souverän entschieden hat, sondern auch für die sehr angenehme Athmosphäre gesorgt hat. Und Danke an den BCL für die Durchführung der Vorrunde.

Das Finale findet am 21. und 22. April statt; Spielort ist die Denkfabrik.

Finale der österreichischen Team-Landesmeister

Nach vielen Jahren wurde heuer wieder ein Finale der österreichischen Landesmeister durchgeführt, Oberösterreich war durch das Team Salzkammergut beim Finalbewerb in Graz vertreten.

Wolfgang Lauss, Georg Kriftner, Siegi Lendwai, Georg Engl (Samstag) und Bernhard Wôss (Sonntag) war die geplante Aufstellung, alle Zimmer rechtzeitig reserviert. Doch der krankheitsbedingte Ausfall des Schreibers dieser Zeilen machte die kurfristige (Vortag) Suche nach einem Ersatz notwendig und ein grosses Dank an Michaela Wufka, die eingesprungen ist und einen wesentlichen Anteil am tollen Erfolg hatte. Zwar haderte man am Schluss ein wenig mit dem zweiten Platz, nur 2,55 Punkte hinter dem Sieger aus Wien (Eichholzer, Fischer, Franzel, Saurer, Stigleitner, Wadl); aber nur deswegen, weil man von Beginn an gefûhrt hatte und erst in der letzten Runde vom obersten Stockerlplatz verdrängt wurde.

Ein toller zweiter Platz bei der Neuauflage dieses Bewerbes und auch in Zukunft sind die jeweiligen Teamlandesmeister für den Finalbewerb qualifiziert. Ein Dank an Helmut Polaschegg vom PBC Graz, der die Idee dieses Relaunch hatte und auch für die Organisation verantwortlich zeichnete.

Wolfgang Lauß Österreichischer Paarmeister 2016

Herzliche Gratulation an Wolfgang Lauß, der sich mit seinem Partner Heini Berger den Sieg bei der österreichischen Paarmeisterschaft 2016 geholt hat. Mit einem sehr deutlichen Vorsprung von vier Prozent (eine kleine Welt bei einer Paarmeisterschaft) siegten Wolfgang und Heini vor Doris Fischer-Bernd Saurer, die in den letzten zehn Jahren wohl acht Mal unter den ersten 3 zu finden waren. Dritte wurde das eingespielte Paar Daniel Landau mit Partner Peter Zelnik; alle treue Gäste unserer Salzkammergut Bridgetage.

Herzliche Gratulation an alle drei Paare

SALZKAMMERGUT BRIDGETAGE 2016

Ein herzliches DANKESCHÖN an alle Teilnehmer der diesjährigen Salzkammergut Bridgetage. Dank deren Treue und den zahlreichen Nennungen werden 2016 mehr Bridgespieler an den drei Turnieren (Eröffnung, Team und Paar) teilnehmen als im Vorjahr.

Link zu den Ergebnissen:

Eröffnungsturnier

Teamturnier

Hauptpaarturnier

Vielen Dank für Ihre Teilnahme

Bridgeklub Salzkammergut

Sag zum Abschied leise Servus

Als wir vor ca. drei Wochen drei Wochen gehört haben, daß Kari Plappart einen Schlaganfall erlitten hat hatten wir alle noch gehofft er möge sich gut davon erholen. Gestern haben wir leider Nachricht bekommen daß er an den Folgen verstorben ist.

Kari hat Zeit seines Lebens Bridge gespielt; in früheren Jahren wenn er nicht gerade die Schularbeiten seiner Sitznachbarn so nebenbei erledigt hat. Später nur in seinen aristokratischen Kreisen in der Familie. Schade, daß er erst vor knapp mehr als zehn Jahren in unseren Klub gekommen ist und das Turnierspiel entdeckt hat. Ich bin überzeugt dieser Wettbewerb sich mit anderen im sportlichen Wettkampf zu messen hat ihm riesigen Spaß gemacht und für seine Bridgerunden ist er wohl viele tausende Kilometer gefahren. Egal ob ihn die Bridgefreunde aus Wien, Salzburg oder dem Salzkammergut gerufen haben; er ist überall hingefahren.

Und so wie er auch beim Autofahren unberechenbar war war er auch beim Bridgespiel. Er ist in vielen Partnerschaften ohne System ausgekommen und hat dennoch meist den richtigen Kontrakt erreicht. Sein Handspiel hat vieles wettgemacht und mit seiner Übersicht hat er die meisten Kontrakte gewonnen. Unberechenbar war er am Bridgetisch nicht nur für seine Gegner, oftmals auch für seine Partner. Hat eine Weaktwo- oder Zweifärber-Eröffnung in erster Hand zwei Punkte oder ist es eine Primäransage; als Partner war es schwierig wenn man selber stark war; soll man forcieren oder bescheiden bleiben. Aber auch als Gegner, und so habe ich Kari in vielen Partien erlebt, war es schwierig – ist er stark oder schwach wenn er lizitiert; soll ich Gas geben oder bremsen. Ich denke Kari und ich haben meistens Gas gegeben; auch beim Autofahren.

Am Ende des Tages bleibt eine schöne Erinnerung an Kari, wir werden seine Lautstärke, in der ich ihn bei Hausturnieren oft ermahnt habe, nun vermissen. Wir dürfen aber froh sein daß er unser Klubleben und unsere Turniere über viele Jahre bereichert hat.

R.I.P